Der Lunak war schon immer ein Modell, das mir sehr gut gefallen hat. Vor einigen Jahren habe ich mit einem Vereinskollegen zusammen zwei 4 Meter Lunak’s von Staufenbiel bestellt. Da ich sehr gerne autonom bin und meine Modell gerne mit einem Elektroantrieb ausstatte, stand ich beim Lunak vor einem grösseren Rätsel. Weder ein Antrieb in der Nase, noch ein Klapptriebwerk konnten mir so richtig gefallen. So verschwand dieses Projekt mal wieder von der Bildfläche. Erst als im Jahr 2013 die ersten Ausfahrimpeller präsentiert wurden, kam mir der Lunak wieder in den Sinn. Durch den voluminösen Rumpf und den grossen Kabinenausschnitt lässt sich der Jet-Extender 10 Acro problemlos einbauen. Nach dem Ausmessen und Aufzeichnen des Ausschnittes habe ich Metallmassstäbe entlang der Schneidelinie aufgeklebt um beim Sägen mit der Microsäge einen festen Anschlag zu haben. Auf diese Weise erhält man einen etwa 0.5mm breiten Schnitt der nach Abschluss der Arbeiten kaum mehr auffällt. Das Einkleben von normalen Ruderscharnieren wie es in der Anleitung von LF-Technik empfohlen wird, gefällt mir nicht so, da man die Scharniere von aussen sehen kann. Weiter habe ich auch gerne die Möglichkeit die Klappen zu demontieren, um so einfacher zum Antrieb und den zu den Servos dazu zu kommen. Bei der Konstruktion des Scharniers muss darauf geachtet werden, dass das Scharnier beim Öffnen der Klappen nicht am Rumpf ansteht, da der Drehpunkt ausserhalb der Klappenkante liegt.