Dominik Venosta
Eidg. dipl. Zahnarzt


Geboren am 26. Nov. 1974

Hobbies: Modellfliegen, Skifahren, Snowboarden, Wakeboarden

Beruf und Motivation

  • Lehre als Elektroniker
  • Studium als Dipl. El. Ing. HTL am Technikum Rapperswil
  • 4 Jahre in der hardwarenahmen Entwicklung auf Digitalen Signalprozessoren und im Bereich Lowpower-Applictions in der Firma Ascom
  • Nebenjob bei der Technikerschule Uster als Dozent für C++, sowie Betreuung von Vor- und Diplomarbeiten
  • Eidgenössische Matura (Vorbereitung Akad) nachgeholt
  • Grundstudium Medizin abgeschlossen
  • Eidg. dipl. Zahnarzt

Den Einstieg in die Modellfliegerei habe ich im Alter von etwa 10 Jahren mit einem Amigo II von Graupner gemacht. Das arme Modell musste viel aushalten... 2 Minuten fliegen mit anschliessender Reparaturzeit von 2 Wochen waren die Regeln. Nach einiger Zeit stellte sich jedoch auch da der Erfolg ein und der erste stündige Flug konnte nach 2 Jahren auch verbucht werden...

Mit ca. 16 Jahren trat ich in die Modellfluggruppe Hinwil ein, wo ich brilliant unterstützt wurde und das eigentliche Fliegen erlernte. Trotz allem Widerstand aus der Gruppe gegen das Elektrofliegen, baute ich die ersten Hotliner und Schnuppis (Race-Cat), ein höllisches Erlebnis. Da die Komponenten zu dieser Zeit noch nicht so leicht und klein waren, wurde das Landen immer zu einem Eiertanz. Immer kurz vor dem Strömungsabriss wieder etwas Fahrt holen. Bei 24 Zellen mit einem Ramzotti endete meine Elektrokarriere und ich kaufte meinen ersten Benziner.

Durch die jährlichen Urlaube am Gaugen (Kärnten) kam ich in den Kontakt mit der Firma Bruckmann Modellbau (damals noch ziemlich unbekannt), wo mir mein Vater einen Swisstrainer schenkte. Leider habe ich das Modell immer noch nicht fertig gebaut... Schande über mich!!!! Wie es vermutlich manch einem Modellflugpiloten ergeht, kommt eines Tages so weit, dass sich die Modelle im der Werkstatt nur noch auftürmen und man mit dem Bauen nicht mehr nach kommt... so auch bei mir.

Da ich schon damals sehr grossen Wert darauf legte, die Modelle so perfekt wie möglich zu bauen, entschied ich mich, das Geld statt in neue Modelle, in Maschinen zu investieren, die mir die Arbeit erleichtern würden. So entdeckte ich die Faszination von CNC-Gesteuerten Maschinen. (Mehr dazu unter Werkstatt).

Die Jetfliegerei faszinierte mich eigentlich schon seit deren Entstehen, doch schien mir diese Sparte der Fliegerei als zu exotisch. Da wir bei uns auf dem Platz sehr strenge Lärmvorschriften haben so wie so als etwas unmögliches. Als dann vor gut zwei Jahren Beat Heusser wegen eines technischen Problems in der Werkstatt vorbei schaute, präsentierte er mir seinen Sabre F-86 D. Ich war begeistert ab der Technik. Er erklärte mir das ganze sehr ausführlich. Auch wie und wo man solche Modelle fliegen könne. Ich war begeistert. Anfänglich wollte ich einen Wild Hortnet von Hans Laubscher bauen, der als Jet-Trainer einen sehr guten Ruf geniest, als ich unverhoft zu einen Hotspot mit einem traumhaften Airbrush-Finish von Ludwig Matt kam. (Danke Fritz!). Obwohl ich erst zwei Flüge mit dem Modell hinter mir habe, bin ich voll von der Materie und der Technik begeistert, auch wenn es nichts für schwache Nerven ist.